Dubrovnik ist schön. Und schön voll. Und schön teuer. Das kommt einem Schock nahe. Obwohl ich die Städte bisher extra angesteuert habe, auch um den einsamen Strecken über weite Landstrassen etwas entgegenzusetzen, so wie hier habe ich das noch gar nie erlebt. Ja, in London – da bin ich aus anderem Grund nicht allzu selten 🎶🎭 – gibt es sie auch, die vielen Touristen. Und an Hotspots ist es auch voll. Und voll teuer. Aber London wäre auch ohne Touristen schon ziemlich busy. Und nicht allzu billig wohl auch. Dubrovnik hingegen hat eine Einwoh...
Ploče–Dubrovnik 110 km, 1192 hm, ø21,6 km/h Die Unterkunft in Ploče ist die erste, die ich so ein bisschen als schäbig bezeichnen würde: kein wirkliches Fenster, nur Milchglas zum gedeckten Aussengang, Duft nach Zitrusputzmittel im Zimmer, den ich mit dem näselnden Badzimmerventilator auch nicht rausbringe, ein Stuhl, der beim Zmorgekafi (ich bevorzuge den eigenen Pülverlikafi dem, der da im Schaft steht) auseinanderfällt. Was man dann auch wieder sagen muss: Ausser, dass mich die eine Mücke eine Zeit lang sehr genervt und vom Schlaf ...
Omiš–Ploce 102 km, 1177 hm, ø20,8 km/h Nach in die Länge gezogenem Morgenkaffee gehts weiter nach Süden. Mit fotogenen Aussichten wird nicht gespart, die Strasse ist eingepfercht zwischen steil ins Meer abfallendem Abgrund auf der rechten Seite, und massigen zerklüfteten Felsen auf der linken. Immer mal wieder ein bisschen rauf, dann aber auch wieder runter, um Kurven, oben an kleinen Dörfern vorbei, mal 200 Meter gegen die Felsen rauf, dann wieder runter – ins Städtchen Donji Kričak, wo ich oberhalb auf einer Aussichtsterrasse meinen...