Athen Ums gleich vorwegzunehmen: Ich bin nicht zur Akropolis gegangen. Die Schlangen vor weit weniger famosen Überreste unserer identitätsstiftenden Kultururahnen sind schon so lange, dass wohl gar nichts mehr steht, bis man dran ist –, oder man muss sich bei der Information anstellen, um rauszufinden, für was man vorher angestanden ist. Und das dauert wohl so lange, dass man nicht mehr weiss, was man fragen wollte, weil es den anderen ja auch so geht. Ich geniesse also einigermassen ruhige Tage hier in der Stadt der Götter...
Xylokastro/Korinth44,6 km, 151 hm, ø21,2 km/h Korinth–(Megara)–Kineta40,5 km, ca. 250 hm, ø20,3 km/h Am Freitag kam ich kaum los. Wie verkatert. Kopfweh, sodass ich mir Kopfweg wünschte, Üble Lasst-mich-einfach-alle-in-Ruhe-Laune. Keine guten Vorzeichen für eine gute Etappe. Dabei hatte ich nur ein Bier getrunken zum Essen am Vorabend. Aber eben wohl auch sonst den ganzen Tag zu wenig getrunken den ganzen Tag. So Gegenwind und hundert Kilometer trocknen einem bis weit ins Innere ab. Der Entscheid, nur bis Korinth zu fahren, war ...
Patras–Xylokastro101 km, 540 hm, ø21,8 km/h Coffee before Bike (CBB) war heute angesagt. Nach kurzer Einkaufstour in Patras wollte ich mir noch einen Kaffee genehmigen. Und der hat sich hingezogen. Double Cappuccino – der ist glaub einfach ein bisschen stärker – mal wieder mit Schoggipulver drauf. Wie es sich eigentlich gehört für mich, aber auf der Strecke bisher eher unüblich ist. Im Zickzackkurs zirkle ich aus Patras hinaus – immer genau befolgend, was mir Komoot befiehlt. In den Städten ist das Ding Gold wert, dezent fü...