Kastro–Gastoumi
Gastoumi–Patras
17,5 km, 250 hm
Was so eine Nacht und ein Tag mit einem und der Ausrüstung anstellen kann, wenn da Sturzregen um Sturzregen kommt. Heute Morgen ist eigentlich fast nichts mehr trocken von meiner Ausrüstung. Nachdem es in der vorangegangenen Nacht recht forsch gewittert hatte, waren der gestrige Tag und die Nacht auf heute ein Hin und Her. Mit dem üblen Nachteil, dass sich die Zwichenregenphasen so richtig gut angefühlt haben: Hopp, alles aufhängen gehen, auf dass es im stetig gehenden Wind so schnell wie möglich trocknet.
Auf den 50 Metern über den Platz spurten, als es wieder losging, wurde Ich – und die trockenen Kleider auch – wieder pflotschnass. Und das zum Trocknen aufgehängte Zeug natürlich auch.
Und ich war mir mal wieder sicher: lieber ein bisschen zu viel packen als ganz nass durch den Tag straucheln und schlottern zu müssen.
Für heute war geplant, nach Patras zurückzuvelölen. Ist ja fast alles flach. Nicht sonderlich spannend vielleicht, dafür noch ein bisschen Zeit in Patras am Abend – und sonniges Wetter ist angesagt
Als alles geplant ist, sagt mir ein anderer Camper, es würde ja wieder besser sein das Wetter, aber sehr windig. 5 Beaufort, irgendwas so um 30 km/h, mit Böen bis 60. Von Nord. Dorthin muss ich.
Hatte ich so ähnlich schon mal in Spanien. Und darauf definitiv keine Lust. Das hatte ich so ähnlich schon in Spanien – https://di2.ch/mindblowing-affair. Die Entscheidung fiel schnell: Bus For Comfort. Eben: das andere BFC, also BFC.2
Ich nehme also am Morgen Abschied vom Campingplatz, sortiere das wenige Trockene und Nasses auseinander. Mache also ein huere Durcheinander überall. Aber irgendwie ist irgendwann alles gepackt, und ich kann die knapp zwanzig Kilometer zur Bushaltestelle unter die Räder nehmen – meist quer zum Wind. Es rupft schon ziemlich.
Das Velo habe ich vorsichtshalber schon mal prophylaktisch auseinandergenommen, was eventuell nicht nötig gewesen wäre – und vielleicht auch besser: Ich bekundete einige Mühe, die Steckachse wieder festzuschrauben nach der Ankunft am Busbahnhof in Patras. Ich musste die Spannung des Riemens reduzieren, damit die Achse ins Gewind fand und ich sie eindrehen konnte.
Morgen gehts der Nordküste des Peloponnes Richtung Korinth. Und ich hoffe auf ruhigere WItterung.
Fotos sind wohl irgendwie nicht erwünscht hier in Griechenland, geht wieder nicht.